Badsanierung in Angeln – vom Aufmaß bis zur letzten Fuge

Fliesen, Sanitär, Möbel nach Maß und Malerarbeiten aus einem Haus. Ein Ansprechpartner, ein Termin­plan, keine Wartezeit zwischen den Gewerken.

Ein Bad, vier Gewerke – und ein Ansprechpartner

Ein Bad zu sanieren heißt, vier Handwerke in die richtige Reihenfolge zu bringen. Erst raus, was raus muss. Dann Leitungen, dann Estrich, dann Fliesen, dann Möbel, zuletzt Farbe. Jeder Schritt wartet auf den davor – und genau da geht bei den meisten Sanierungen die Zeit verloren: nicht beim Arbeiten, sondern beim Warten auf den nächsten Betrieb.

Bei uns kommen Maurer, Fliesenleger, Tischler und Maler aus demselben Haus. Wir müssen keine Termine zwischen fremden Firmen abstimmen, sondern nur unsere eigenen. Das ist der Grund, warum ein Bad bei uns nicht drei Monate offen steht.

Wir arbeiten in Sörup und im ganzen Umkreis – Angeln, Flensburg, Schleswig und die Dörfer dazwischen.

Was wir im Bad machen

Von der einzelnen Dusche bis zum kompletten Umbau mit versetzten Wänden.

  1. Rückbau und Rohbau

    Altes Bad raus, Wände versetzen, Durchbrüche setzen, neue Leitungen legen. Wenn der Grundriss nicht passt, ändern wir ihn – dafür haben wir die Maurer.

  2. Fliesen und Bodengleich

    Bodengleiche Duschen brauchen einen Aufbau, der auf den Millimeter stimmt. Wir legen die Fliesen selbst und müssen niemandem erklären, wie das Gefälle laufen soll.

  3. Möbel nach Maß

    Ein Bad ist selten rechtwinklig. Waschtisch, Unterschrank und Spiegelschrank bauen wir in der eigenen Tischlerei – auf das Maß, das der Raum hergibt, nicht auf das aus dem Katalog.

  4. Anstrich und Oberflächen

    Zum Schluss die Wände. Im Altbau nicht mit dichtem Latex, sondern mit einem Aufbau, der Feuchte weitergibt statt sie zu stauen.

Das Bad im Altbau ist eine eigene Aufgabe

Bad mit bodengleicher Dusche und grüner Glaswand

In einem Haus von 1930 liegt kein rechter Winkel dort, wo man ihn erwartet. Die Decke ist nicht eben, die Wand nicht lot, und unter dem alten Estrich kommt manchmal etwas zum Vorschein, das im Angebot nicht stand.

Deshalb sehen wir uns das Bad vor dem ersten Strich an: Wo laufen die Leitungen, wie ist der Boden aufgebaut, trägt die Wand, wenn wir eine Tür versetzen? Was wir dabei finden, sagen wir Ihnen – auch wenn es nicht die Antwort ist, die Sie hören wollten.

Feuchte Wände sind kein Fliesenproblem. Wer eine feuchte Wand einfach überfliest, hat das Problem hinter der Fliese, nicht weg. Wir klären erst die Ursache und bauen dann so auf, dass es dabei bleibt.

Wie ein Bad bei uns abläuft

Sechs Schritte, drei bis vier Wochen. Der längste Posten ist Trocknungszeit, nicht Arbeitszeit.

  1. Aufmaß und Planung

    Wir messen den Raum, sehen uns Leitungen und Bodenaufbau an und zeichnen den neuen Grundriss. Sie sehen eine Ansicht, bevor irgendetwas herausgerissen wird.

  2. Rückbau

    Zwei bis drei Tage. Fliesen, Sanitärobjekte, Estrich, wo nötig auch Wände. Staubschutz zum Flur gehört dazu und wird nicht extra berechnet.

  3. Rohinstallation

    Neue Wasser- und Abwasserleitungen, Elektrik, Wandaufbauten. Hier entscheidet sich, wo später alles hängt – Änderungen danach sind teuer.

  4. Estrich und Abdichtung

    Der Aufbau für die bodengleiche Dusche entsteht hier. Danach folgt die Trocknungszeit, und die lässt sich nicht verkürzen.

  5. Fliesen und Sanitär

    Wand- und Bodenfliesen, dann die Objekte. Ab jetzt sieht das Bad nach Bad aus.

  6. Möbel und Anstrich

    Waschtisch, Unterschrank und Spiegelschrank aus der eigenen Tischlerei, zuletzt die Wandflächen.

Bad für später mitdenken

Ein Bad hält zwanzig bis dreißig Jahre. Wer heute Anfang fünfzig ist, benutzt dasselbe Bad mit achtzig – und dann zählen andere Dinge als der Fliesenspiegel.

Das Gute ist: Der größte Teil davon kostet beim Umbau kaum etwas, wenn er von Anfang an mitgeplant wird.

Die bodengleiche Dusche ist ohnehin die häufigste Lösung. Wichtig ist nur, dass der Zugang breit genug bleibt und das Gefälle stimmt.

Tragfähige Wände. Wo später ein Haltegriff hinkommen könnte, gehört heute eine Verstärkung hinein. Das kostet ein paar Euro Material und spart später eine aufgestemmte Fliesenwand.

Eine Tür, die nach außen aufgeht, oder eine Schiebetür. Bei einer nach innen öffnenden Tür kommt im Notfall niemand herein.

Genug Platz neben dem WC. Achtzig Zentimeter auf einer Seite verändern nichts am Aussehen und alles an der Benutzbarkeit.

Wir bauen das nicht ungefragt ein. Wir sprechen es an, damit es Ihre Entscheidung ist und nicht die des Zufalls.

Was Bauherren zum Bad fragen

Wie lange ist das Bad nicht nutzbar?

Bei einem Komplettumbau rechnen Sie mit drei bis vier Wochen, in denen das Bad nicht benutzbar ist. Der genaue Zeitraum hängt am Trocknen von Estrich und Putz – das lässt sich nicht beschleunigen, nur richtig planen. Wenn ein zweites Bad im Haus ist, merken Sie von der Baustelle wenig.

Können Sie auch nur die Dusche erneuern?

Ja. Nicht jedes Bad muss komplett raus. Oft reicht es, die Wanne gegen eine bodengleiche Dusche zu tauschen und den Rest zu lassen. Beim Ortstermin sagen wir Ihnen, ob das bei Ihnen technisch geht – nicht jeder Boden erlaubt es.

Was kostet eine Badsanierung?

Seriös lässt sich das erst nach einem Ortstermin sagen. Der Zustand von Leitungen und Boden entscheidet über den Großteil der Kosten, und beides sieht man vorher nicht. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie einen Kostenrahmen, mit dem Sie zur Bank gehen können – keine Hausnummer.

Bauen Sie auch barrierefrei?

Ja. Bodengleiche Dusche, breitere Tür, Halterungen in der Wand statt nachträglich angeschraubt – das meiste davon kostet beim Umbau kaum mehr, wenn man es von Anfang an mitplant. Nachträglich wird es teuer.

Bekomme ich eine bodengleiche Dusche in jedem Bad?

Fast immer, aber nicht immer ohne Aufwand. Entscheidend ist der Bodenaufbau: Es muss genug Höhe für Gefälle und Abdichtung da sein. Bei Holzbalkendecken ist der Aufbau eine eigene Aufgabe. Beim Ortstermin sehen wir uns das an und sagen Ihnen, was geht.

Kann ich Fliesen und Sanitärobjekte selbst aussuchen?

Selbstverständlich. Wir gehen mit Ihnen die Auswahl durch und sagen dazu, wo eine Entscheidung Folgen für den Aufbau hat – großformatige Fliesen brauchen zum Beispiel einen ebeneren Untergrund als kleine.

Was ist mit Schimmel im alten Bad?

Schimmel ist ein Feuchteproblem, kein Fliesenproblem. Bevor wir das neue Bad bauen, klären wir die Ursache: Wärmebrücke, undichte Leitung oder zu wenig Luftwechsel. Sonst ist er im neuen Bad wieder da.

Sehen wir uns Ihr Bad an

Die Erstberatung bei Ihnen vor Ort ist kostenfrei. Danach wissen Sie, was geht, was es ungefähr kostet und wie lange es dauert.

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