Mauerwerk und Rohbau – Maurerarbeiten
Vom Fundament bis zum Durchbruch in der tragenden Wand.
Mauern: Rohbau und Maurerarbeiten in Angeln
Das erste unserer vier Gewerke, und das, auf dem alle anderen stehen. Maurerarbeiten sind selten das, was man später sieht – aber sie entscheiden, ob das, was man sieht, gerade bleibt.
Wir mauern im Neubau und im Bestand. Der Unterschied ist größer, als er klingt: Im Neubau ist jedes Maß bekannt. Im Bestand ist erst nach dem Aufstemmen klar, womit man es zu tun hat.
Rohbau

Vom Fundament bis zur Decke: Bodenplatte, tragende Wände, Geschossdecken, Schornstein, Verblendmauerwerk. Bei Anbauten in der Regel bis zur Rohbauabnahme, danach übernehmen unsere eigenen Leute den Rest.
Wir arbeiten mit Kalksandstein, Poroton und Beton – womit, entscheidet die Statik und nicht der Katalogpreis. Verblendet wird in Angeln fast immer mit Klinker; welcher zu den Nachbarhäusern passt, sehen wir uns mit Ihnen am Objekt an.
Mehr zum ganzen Vorhaben unter Neubau und Anbau.
Mauerwerk im Bestand

Der größere Teil unserer Maurerarbeit passiert an Häusern, die schon stehen. Durchbrüche für neue Türen und Fenster, Stürze setzen, Wände entfernen, Fundamente unterfangen, Risse instand setzen.
Vor jedem Durchbruch steht die Frage, was die Wand trägt. Das klären wir vorher, notfalls mit Statiker – nicht mit einem Blick und einem Gefühl. Eine tragende Wand ohne Sturz zu öffnen ist der Fehler, der ein Haus kostet.
Beim Fachwerk kommt dazu: Dort sind Gefach und Holz ein System. Ein zementgebundener Mörtel im Gefach ist härter als das Holz daneben und arbeitet nicht mit – nach ein paar Jahren steht der Riss dort, wo der Mörtel sitzt.
Was wir außerdem mauern
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Schornstein
Neu setzen, sanieren oder zurückbauen – meist im Zug einer Dachsanierung, weil dann ohnehin das Gerüst steht.
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Kellerabdichtung
Von außen, wo es geht; von innen, wo es sein muss. Vorher klären wir, woher das Wasser kommt.
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Außenanlagen
Sockel, Mauern, Treppen, Terrassenkanten – das, was am Übergang vom Haus zum Grundstück auf Dauer hält.
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Estrich und Untergründe
Der Boden unter dem Boden. Ohne ebenen Untergrund wird jeder Belag darüber ungenau.
Feuchtes Mauerwerk: erst die Ursache
Feuchte Wände sind die häufigste Frage, mit der Hausbesitzer zu uns kommen – und die, bei der am meisten Geld an der falschen Stelle ausgegeben wird.
Es gibt drei Ursachen, und sie brauchen drei verschiedene Antworten.
Aufsteigende Feuchte aus dem Erdreich, weil eine Horizontalsperre fehlt oder gealtert ist. Erkennbar am Schaden in Kniehöhe, ringsum. Antwort: nachträgliche Sperre, oft mit Injektion.
Seitlich eindringendes Wasser an erdberührten Wänden. Erkennbar daran, dass es nur eine Wand betrifft – die zum Hang oder zur Traufe. Antwort: Abdichtung, von außen wo es geht.
Kondensat aus der Raumluft. Erkennbar daran, dass es oben in Ecken auftritt statt unten. Antwort: Wärmebrücke beheben und lüften – abdichten macht es schlimmer.
Wer die zweite Ursache mit der ersten Methode behandelt, hat Geld ausgegeben und dieselbe feuchte Wand. Deshalb messen wir, bevor wir anbieten.
Womit wir mauern
Die Wahl trifft die Statik und die Bauaufgabe – nicht der Einkaufspreis.
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Kalksandstein
Hohe Tragfähigkeit auf wenig Wandstärke und guter Schallschutz. Der Standard für tragende Innenwände, dämmt aber selbst kaum – gehört nach außen mit einer Dämmschicht kombiniert.
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Poroton
Dämmt selbst und ermöglicht einschalige Außenwände. Empfindlicher beim Verarbeiten, Schlitze und Durchbrüche wollen bedacht sein.
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Beton
Für Fundamente, Bodenplatten, Stürze und Ringanker. Alles, wo Zugkräfte auftreten.
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Verblendklinker
Die Außenhaut, die in Angeln zum Ortsbild gehört. Wartungsfrei über Jahrzehnte, und in Farbe und Format an die Nachbarbebauung anzupassen.
Fragen zu Maurerarbeiten
Kann diese Wand raus?
Das ist die häufigste Frage, und man kann sie am Telefon nicht beantworten. Wir sehen uns Wandaufbau, Decke darüber und Grundriss an. Wenn sie trägt, geht sie in aller Regel trotzdem – dann braucht es einen Sturz und einen Statiker.
Was tun bei einem Riss in der Wand?
Erst herausfinden, ob er noch arbeitet. Ein stehender Riss ist ein optisches Problem, ein wachsender ein statisches. Wir setzen Marken und schauen nach, bevor wir zumachen – alles andere ist Kosmetik über einer offenen Frage.
Machen Sie auch kleine Aufträge?
Ja. Ein Durchbruch, eine Sockelsanierung, eine Kellertreppe – das gehört zum Tagesgeschäft, nicht nur der Rohbau eines ganzen Hauses.
Wie lange dauert ein Rohbau?
Bei einem Einfamilienhaus vom Fundament bis zum geschlossenen Dach meist acht bis zwölf Wochen, wetterabhängig. Bei Anbauten deutlich kürzer, in Holzbauweise nochmals schneller.
Brauche ich für einen Wanddurchbruch einen Statiker?
Bei tragenden Wänden ja, und wir bestehen darauf. Bei nichttragenden nicht. Ob welche vorliegt, sehen wir uns an – am Wandaufbau, an der Deckenspannrichtung und am Grundriss.
Können Sie einen Kamin oder Schornstein setzen?
Den Schornstein ja, meist im Zug einer Dachsanierung, weil dann ohnehin das Gerüst steht. Die Feuerstätte selbst setzt der Ofenbauer, und der Schornsteinfeger nimmt ab – das koordinieren wir mit.
Wir sehen uns die Wand an
Ortstermin kostenfrei. Danach wissen Sie, was baulich geht und was es kostet.