Neubau und Anbau – geplant und gebaut von uns
Ein Vertrag, ein Bauleiter, ein Zeitplan. Vom Entwurf bis zur Abnahme.
Anbau, Aufstockung, Neubau – vom Entwurf bis zur Übergabe
Die meisten Anbauten entstehen, weil ein Haus einen Raum zu wenig hat. Ein Kind mehr, ein Arbeitsplatz zu Hause, Eltern, die einziehen. Die Frage ist dann selten „Anbau oder nicht“, sondern „wohin“.
Genau da fängt unsere Arbeit an. Sven Minther ist Architekt und Tischlermeister – der Entwurf entsteht bei uns im Haus, gebaut wird er von denselben Leuten. Zwischen Zeichnung und Baustelle geht dadurch nichts verloren.
Drei Wege zu mehr Raum
Welcher der günstigste ist, entscheidet nicht der Quadratmeterpreis, sondern Ihr Grundstück.
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Anbau
Der übliche Weg, wenn das Grundstück Platz hergibt. Meist in Holzbauweise – schnell dicht, wenig Feuchte im Bau, und der Anschluss an den Bestand lässt sich sauber lösen.
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Aufstockung
Wenn seitlich kein Platz ist. Entscheidend ist, was die vorhandene Decke und die Fundamente tragen – das klären wir, bevor irgendjemand zeichnet.
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Dachgeschoss ausbauen
Der günstigste Weg, wenn der Dachstuhl es hergibt. Oft braucht es eine Gaube für Stehhöhe und Licht. Dach, Dämmung und Innenausbau machen wir in einem Zug.
Der Anschluss an den Bestand ist die eigentliche Aufgabe

Ein Anbau ist bautechnisch unspektakulär. Schwierig ist die Fuge: Dort treffen ein Haus von 1960 und ein Bauteil von heute aufeinander – zwei Bauweisen, zwei Setzungsverhalten, zwei Dämmstandards.
Wenn diese Stelle nicht sorgfältig geplant ist, zeigt sie es nach zwei Wintern: Risse im Putz, Zugluft am Übergang, im schlechteren Fall Feuchte in der Fuge. Deshalb sehen wir uns vor dem Entwurf an, wie der Bestand gegründet ist und wie die Wand aufgebaut ist.
Optisch gilt dasselbe. Ein Anbau muss nicht so tun, als wäre er schon immer da gewesen – aber er darf auch nicht wirken, als hätte ihn jemand danebengestellt. Wir zeigen Ihnen den Entwurf als Ansicht, bevor gebaut wird.
Vom ersten Gespräch bis zum Einzug
Neun bis achtzehn Monate – der größere Teil davon ist Papier, nicht Bauzeit.
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Erstgespräch und Bestandsaufnahme
Was wollen Sie, was gibt das Grundstück her, was sagt der Bebauungsplan? Kostenfrei, und danach wissen Sie, ob es überhaupt geht.
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Entwurf
Grundrisse und Ansichten, so lange überarbeitet, bis es passt. In dieser Phase kosten Änderungen nichts außer Zeit – später kosten sie Geld.
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Bauantrag
Wir erstellen die Unterlagen und reichen ein. Die Bearbeitungsdauer liegt bei der Behörde; wir sagen Ihnen, womit in Ihrem Kreis zu rechnen ist.
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Ausführungsplanung und Angebot
Jetzt wird aus dem Entwurf ein Bauwerk mit Positionen und Preisen. Sie sehen, was welcher Teil kostet.
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Rohbau
Gründung, Wände, Decke, Dach. In Holzbauweise steht das in Wochen, nicht Monaten.
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Ausbau und Übergabe
Fenster, Estrich, Innenausbau, Einbauten, Anstrich. Gemeinsame Abnahme, Mängelliste, und wir sind danach noch erreichbar.
Was in Schleswig-Holstein baurechtlich zählt
Die Frage „darf ich das?“ entscheidet sich an drei Stellen, und zwar bevor jemand zeichnet.
Der Bebauungsplan – falls es einen gibt. Er regelt, wie hoch, wie groß und in welcher Form gebaut werden darf, mitunter bis hin zu Dachneigung und Materialien. In Angeln gibt es zudem Gemeinden mit Gestaltungssatzungen, die noch enger sind.
Die Abstandsflächen. Sie sind der häufigste Grund, warum ein Anbau kleiner ausfällt als gedacht. Wer ohne diese Prüfung plant, plant unter Umständen ein halbes Jahr an der Genehmigung vorbei.
Der Bestandsschutz. Ein Haus, das heute so nicht mehr genehmigt würde, darf stehen bleiben – aber sobald erheblich eingegriffen wird, gilt unter Umständen das aktuelle Recht. Das ist die Stelle, an der Aufstockungen kippen können.
Wir prüfen das im Erstgespräch, nicht nach dem Entwurf. Sollte etwas dagegensprechen, erfahren Sie es, bevor Sie Geld für eine Planung ausgegeben haben.
Fragen zu Anbau und Neubau
Brauche ich eine Baugenehmigung?
Für einen Anbau in aller Regel ja, für eine Aufstockung immer. Manche Vorhaben sind verfahrensfrei, das hängt von Größe, Abstandsflächen und dem Bebauungsplan ab. Wir prüfen das im Erstgespräch und erstellen die Unterlagen, wenn ein Antrag nötig ist.
Wie lange dauert ein Anbau?
Von der ersten Zeichnung bis zum Einzug meist neun bis achtzehn Monate – der größere Teil davon ist Genehmigung und Planung, nicht Bauzeit. Der Rohbau eines Holzanbaus steht in Wochen, nicht Monaten.
Holzbau oder Massivbau?
Für Anbauten meist Holz: leichter, also weniger Aufwand bei der Gründung, schneller dicht, und die Wand wird bei gleicher Dämmwirkung dünner – das sind gewonnene Quadratmeter. Massiv bauen wir, wo es zum Bestand passt oder der Bebauungsplan es verlangt.
Können Sie auch nur den Rohbau übernehmen?
Ja. Wenn Sie schon eine Planung haben oder Teile selbst machen wollen, übernehmen wir die Gewerke, die Sie brauchen. Wir sagen Ihnen dann aber auch, wo die Schnittstellen erfahrungsgemäß klemmen.
Was kostet ein Anbau?
Der Preis hängt vor allem an der Gründung, am Anschluss an den Bestand und daran, ob Bad oder Küche hineinkommen. Ein Wohnraum mit einfacher Gründung liegt deutlich unter einem Anbau mit Nassbereich. Nach dem Ortstermin nennen wir einen Rahmen.
Können wir während des Anbaus im Haus wohnen?
Meistens ja. Unangenehm werden die Tage, an denen der Durchbruch zum Bestand entsteht – dann ist das Haus für ein paar Stunden offen. Wir sagen Ihnen vorher, wann das ist.
Übernehmen Sie auch die Außenanlagen?
Sockel, Mauern, Treppen, Terrassenkanten und Carports ja – Pflanzarbeiten und Pflaster nicht. Wo wir es nicht selbst machen, sagen wir es, statt es zu vermitteln und die Verantwortung abzugeben.
Vom ersten Gedanken zum Entwurf
Wir sehen uns Ihr Grundstück an und sagen Ihnen, was dort baurechtlich und baulich geht.